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DECAUVILLE
SPUR 5

Radsätze

 

Werkstatt-Update: Das Fahrwerk entsteht – Silberstahl, S355 und Mädler-Spannsätze

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Nach der Fertigstellung der Zylinder widmen wir uns beim Bau unserer Decauville Echtdampflokomotive im Maßstab 1:6 dem mechanischen Fundament: dem Fahrwerk. Um die enormen Kräfte der Dampfmaschine spielfrei und dauerhaft sicher auf die Spur-5-Schienen zu übertragen, kommen beim Radsatzbau nur extrem belastbare Materialien und modernste Verbindungstechniken zum Einsatz.

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Die Räder: Hohe Festigkeit aus S355

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Die Lokomotivräder müssen im harten Anlagenbetrieb enormen Belastungen standhalten. Als Ausgangsmaterial fiel die Wahl daher auf den robusten Baustahl S355. Dieser Werkstoff bietet die ideale Balance aus hoher Zähigkeit, Festigkeit und exzellenter Zerspanbarkeit. Die Profile und Spurkränze wurden mit engsten Toleranzen aus dem Material gearbeitet, um eine perfekte Führung im Gleisbett und einen absolut ruhigen Lauf zu garantieren.

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Die Achsen: Hochpräziser Silberstahl (115CrV3)

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Bei den Achswellen gibt es keine Kompromisse in puncto Materialqualität. Sie wurden aus hochfestem Silberstahl (115CrV3) gedreht, der sich durch eine extrem hohe Verschleißfestigkeit auszeichnet. Um den Reibungswiderstand in den Achslagern auf ein Minimum zu reduzieren und einen perfekten Rundlauf zu sichern, wurden die Achsen nach dem Drehen zusätzlich auf Maß rundgeschliffen. Das Ergebnis ist eine spiegelglatte Oberfläche im Mikrometerbereich.

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Die Montage: Absolute Spielfreiheit dank Mädler-Spannsätze

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Die dauerhafte und exakte Verbindung zwischen Rad und Achse gehört zu den größten Herausforderungen im Lokomotivbau. Statt auf klassische Presssitze oder anfällige Passfedern zu setzen, wird bei diesem Projekt eine professionelle reibschlüssige Welle-Nabe-Verbindung über Mädler-Spannsätze realisiert.

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Dieses Verfahren bietet unschlagbare Vorteile für den Echtdampf-Modellbau:

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  • Die Kraftübertragung ist hundertprozentig spielfrei und verdrehsicher.

  • Es entsteht kein Materialstress oder Verzug durch schweres Einpressen.

  • Die Räder lassen sich bei der Montage auf den Zehntelmillimeter genau positionieren – ein entscheidender Faktor, um das exakte Radsatzmaß einzuhalten und den Kurbelversatz (90°) für das Gestänge perfekt auszurichten.

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Das Fahrwerk rollt auf den ersten Testschienen bereits verblüffend leichtgängig. Damit ist die Basis geschaffen, und als nächster großer Schritt steht das Gestänge auf dem Plan!

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Rundlaufprüfung Radsatz

Rundlaufprüfung Radsatz

Rundlaufprüfung eines Radsatzes mit Mädler-Spannsätzen.

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